Über Andalusien ist schon viel geschrieben worden und es werden hier keine tiefschürfenden Erkenntnisse über die Schönheit der Landschaft, der Städte, vor allem der alten maurischen, und der Baudenkmäler folgen, sondern wir werden unsere ganz persönlichen Highlights wiedergeben.

Vorab: Unsere Reise führte uns – Mitte November 2016 – für 10 Tage zunächst nach Ronda, von dort nach Capileira und zum Schluss nach Malaga. Die Reise war von Frau Schmid perfekt geplant und vorbereitet, sie hat sich an unseren Wünschen und Vorgaben orientiert und uns sehr hilfreiche Vorschläge unterbreitet.

In Ronda, der Schönen, fanden wir eine winzig kleine Tapasbar auf 2 Ebenen mit nur 4 Tischen im Gastraum im ersten Stockwerk und einem fünften Tisch im Erdgeschoss nahe der Küchentheke.  Einen Tisch ohne vorherige Reservierung (de-locos-tapas.com) zu erhaschen, ist fast unmöglich. Wir erschienen unangemeldet und hatten das Glück, an „Tisch 5“ Platz nehmen zu können. Wir wurden dort verwöhnt mit einem wirklich köstlichen Tapas-Menü. Und wir konnten den fleißigen Händen beim Zubereiten der Speisen zusehen.

Die Atmosphäre war äußerst freundlich und im besten Sinne andalusisch.

Von unserer Unterkunft in dem weißen Dorf Capileira aus unternahmen wir einen Ausflug zur Laguna de Fuente Piedra in der Hoffnung, dort auf Massen von Flamingos zu stoßen. Wohl jahreszeitlich bedingt war dort jedoch kein einziger dieser Vögel zu sehen.Gleichwohl eine wunderschöne Landschaft, die es irgendwann noch einmal zu einer flamingofreundlicheren Jahreszeit zu besuchen gilt.

laguna-de-fuente-piedra-02Von dort fuhren wir weiter zur Garganta del Chorro, einer sehr beeindruckenden gigantischen Felslandschaft. Wer hier die entsprechende Zeit mitbringt, sollte unbedingt eine Wanderung auf dem Caminito del Rey unternehmen, einem etwa 3 km langen Höhenwanderweg.

garganta-del-chorro-01Als Empfehlung für eine Stärkung, wir fanden sie einfach gut und ursprünglich, können wir die Gaststätte gegenüber der Kirche Ermità de Nuestra Senora de Villaverde an der MA 5403 empfehlen.

Im Gastraum brannte ein kleines Feuerchen, wir bestellten unter anderem berenjenas fritas con miel (gebackene Auberginen mit Honig); sie waren ein Traum. Die Portion war riesig, wir konnten sie auch mit viel Mühe nicht aufessen.

ermita-de-nuestra-senora-de-villaverdeEin weiterer Ausflug von Capileira aus führte uns natürlich zur Alhambra, wo wir an einer sehr guten Führung teilnahmen.

alhambraIm Anschluss daran führte uns unser Weg nicht in die Altstadt Granadas zu Füßen der Alhambra, sondern in die Höhlenstadt Guadix.

In diesem sehr sehenswerten Ort befindet sich die größte noch bewohnte Höhlenregion Europas. Einige Bewohner öffnen gegen ein Trinkgeld ihre Wohnhöhle und geben so einen unmittelbaren Eindruck in ihr Leben unter der Erde. In den Höhlenwohnungen gibt es weder Heizungen noch Klimaanlagen.  Die Lage unter der Erde sorgt für eine gleichbleibende Temperatur im Höhleninneren.

Ökologisch sicher wegweisend.

Allerdings sollte man nicht klaustrophobisch veranlagt sein, denn die Räume verfügen nicht über Fenster, nur durch den Eingangsbereich dringt Tageslicht ein.

guadix-06In Guadix existiert auch ein Centro de interpretacion über die Höhlen, das zum einen das Wohnen in der Höhle eindrucksvoll darstellt, und zum anderen einen Film zeigt, in dem über das Leben in Höhlenwohnungen sowie die Entwicklung von Höhlenwohnungen von früher bis heute anschaulich berichtet wird.

Unser Fazit: Guadix ist ein Erlebnis der besonderen Art.

Auf unserer letzten Etappe, der Fahrt von Capileira nach Malaga, machten wir halt in Salobrena und besichtigten zunächst die maurische Festungsanlage. Die malerische Altstadt zu Füßen der Festung ist typisch für das alte Andalusien und es wert, erlaufen zu werden.

salobrena-01Müde Füße und leere Mägen können ausgeruht bzw. gefüllt werden im Restaurant „Pesetas“. Dieses Restaurant liegt weit oben in der Altstadt und bietet von der Dachterrasse aus einen herrlichen Blick weit über die Stadt bis hin zum Mittelmeer.

Wir wählten mehrere Vorspeisen, die superfrisch und herrlich zubereitet Auge und Magen erfreuten.

salobrena-03Unser Fazit für diese Reise: Es war nicht das letzte Mal, das wir nach Andalusien gereist sind. Es gibt noch vieles Unbekanntes zu entdecken und Vertrautes wiederzusehen. Sicher werden wir auch unsere nächste/n  Andalusienreise/n mit Frau Schmid planen.

Ein Reisebericht von MH & BN aus Hamburg.

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